Berlin, Schul- und Leistungssportzentrum Lichtenberg

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Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Projektart: Wettbewerb, Ankauf 2008
BGF: 11.000 qm

Die Weitläufigkeit des heute bestehenden Schulensembles mit seinen recht langen Wegen wird bewusst nicht fortgeführt. Vielmehr erhält der Schul- und Sportcampus einen deutlichen städtebaulichen Akzent in Form eines kompakten Anbaus im nördlichen Bereich der Mensa. Das Schulhaus definiert als sechs-geschossiger Kubus die neue Mitte des Schulzentrums. Mit seiner Berliner Traufhöhe ragt es über die heterogene Umgebung und bildet die weithin sichtbare neue Adresse der Schule. Die beiden Sporthallen, sozusagen die größten Fachräume der Sportschule, sind Teil des Ganzen und arrondieren die städtebauliche Gesamtfigur. Typologisch und morphologisch reagieren Schulhaus und Sporthallen durch das Aneinanderreihen klarer Kuben auf den Bestand. Über eine „Magistrale“ im Erdgeschoss werden die bestehende Eingangsaula, die Mensa und die Tribüne der großen Sporthalle mit den Hallen im nördlichen Grundstücksbereich zusammengeführt. Der Neubau schafft neben den bereits bestehenden Höfen weitere differenzierte Hofsituationen. Denn nicht die Architektur sondern vielmehr diese dimensionalen Hofräume bestimmen heute und auch zukünftig den Charakter der Schule.