Hamburg, Eingang Freilichtbühne im Stadtpark

stop

Auslober: Freie und Hansestadt Hamburg
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Projektart: Gutachterverfahren 2007, 2. Rang
BGF: 87 qm

Die Freilichtbühne liegt im Nordosten des Hamburger Stadtparks (Planung von Fritz Schumacher, 1914) am Ende der wieder hergestellten Platanenallee. Die historische Querachse verbindet den Stadtparksee mit einem von Hainbuchenhecken flankierten Platz, der das Entree der seitlich angelagerten Freilichtbühne darstellt.
Das neue Eingangsgebäude liegt parallel zur Platanenallee und stärkt den Schlusspunkt der Achse. Gebäude und Vorplatz bilden bei Veranstaltungen ein großzügiges “Foyer“ im Freien. Das Gebäude ist als eine skulptural ausgeformte Ziegelwand konzipiert. Ein Grossteil des Jahres nicht im Betrieb, soll es sich als Landschaftselement in den Park integrieren und nicht
Gebäude sondern Pforte oder Tor zur Bühnenanlage sein. Außerhalb der Betriebszeiten werden die Öffnungen durch Stahltore, die mit Ziegelriemchen belegt sind geschlossen, was die Homogenität der Skulptur stärkt. Wie alle Anlagen und Gebäude Schumachers im Stadtpark, sind diese vorwiegend axsialsymmetrisch aufgebaut. Das Thema der Symmetrie wird in der Ausrichtung des Baukörpers zum Platz aufgegriffen. Der symmetrisch angeordnete Zugang wird durch die eingeklappte Wand und dem außermittigen Durchgang zum Zuschauerraum gebrochen was dem Baukörper eine moderne zeitgemäße Anmutung gibt.