Hamburg, Hauptzollamt-Stadt

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Bauherr: Bundesbauabteilung Hamburg
Nutzer: Zollverwaltung, Zollpostamt
Projektart: Wettbewerb 2007, 1. Preis
Generalplaner
BGF: 12.140 qm
HNF: 6.896 qm
Baukosten: 14,1 Mio EUR

Der Neubau für 550 Mitarbeiter des Hauptzollamtes Hamburg-Stadt greift das Thema der offenen, „perforierten“ Bauweise der Hafen City auf. Ein kompakter, 7-geschossiger l-förmiger Baukörper schließt den Block östlich des Magdeburger Hafens, mit zum Teil denkmalgeschützten Speichern aus den 1950er Jahren. Im Erdgeschoss befindet sich das Zollamt der Post. Das Herzstück des Hauses bilden eine Kassenhalle im 1. Obergeschoss sowie ein Besprechungsraum im obersten Geschoss mit Blick über den Hafen. Aus der Trapezform des Grundstücks und dem Orthogonalen des Grundrisses erhalten die Fassaden vier unterschiedliche Fensterbänder in Form von Kastenfenstern. Die plastische Ausformung des Baukörpers wird durch geschlossene Giebelflächen im Bereich der Eckräume gestärkt. Durch den Wechsel der Giebelflächen und Fensterbänder entsteht ein kraftvoller Baukörper, der auf die Dominanz der gründerzeitlichen Speicher und die Proportionen der Speicherzeile an der Hongkongstraße reagiert.