1. Preis Wettbewerb Stadthaus am Markt, Frankfurt

„Ein großes stattliches Gebäude für das neue Stadthaus am Markt – eine schöne Idee.“ So lautet das Urteil des Preisgerichts, als es am 17.12.2009 unseren Wettbewerbsbeitrag einstimmig als Sieger auszeichnet.

„Die Entscheidung, die Häuserzeile entlang des Markts weitestgehend zu rekonstruieren, hält den Verfassern den Rücken frei, eine wunderbar gelassene städtebauliche Lösung mit einem großen Haus, in dem alle Funktionen des Stadthauses untergebracht sind. Dadurch, dass das Raumprogramm auf das unbedingt Erforderliche reduziert wird, gelingt es den Verfassern, den Fußabdruck des Gebäudes auf das Ausmaß der Karolingischen Königshalle zu beschränken.“

Mit dem Neubau des Stadthauses am Markt entsteht ein Baustein, der sowohl den aktuellen Historismus, die Postmoderne der Schirn, aber auch die archäologischen Zeugnisse Frankfurts in einem modernen Neubau zusammenführt.

Eine Begegnungsstätte für die Bürger Frankfurts und ein zentraler Ort der Stadtgeschichte.
Die römischen, karolingischen und spätmittelalterlichen Gebäudereste bilden in seinem Untergeschoss einen einmaligen „historischen“ Raum.
Im Zentrum des Stadthauses befindet sich im Boden ein „historisches Fenster“ für einen ersten Blick auf die archäologischen Funde im Untergeschoss. Im obersten Geschoss befindet sich ein großzügiger Saal.
Zwischen Dom und Stadthaus entsteht ein neuer Stadtplatz. Die Funde außerhalb des Stadthauses erhalten hier, wie auch auf dem Eingangsplateau „archäologische Fenster“. Das Stadthaus gibt sich nach außen Steinern. Der Stahlbetonbau erhält eine Vormauerschale aus Ziegelmauerwerk mit sandig geschlemmter Oberfläche.