Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe

Für die Erweiterung des Museums wird ein Baukörper vorgeschlagen, der durch seine geschwungene Form einen spannungsvollen Innenhof als Kontrast von Strenge und Bewegtheit bildet. Gleichzeitig ist der Neubau auf jeder Geschoßebene an die Fassade des Altbaus angeschlossen, wobei sich durch die Herausnahme der Fensterbrüstungen pro Hauptgeschoß eine neue großzügige Ausstellungsfläche von jeweils 700m2 ergibt. Diese lassen sich problemlos in die bisherige Ausstellungskonzeption integrieren bzw. als Sonderräume für neue Sammlungen gestalten. Im Brennpunkt der neuen Fassade bilden die zwei Gingkobäume die Mitte. Die geschwungene Hoffassade wird flächig mit horizontalen Kupferbändern verkleidet. Schmale Lichtschlitze bleiben jedoch ausgespart und erhalten satiniertes Glas als bewegliche Lamellen, die je nach Ausstellung geöffnet oder geschlossen werden können. Für eine gute Belichtung und ebenerdige Anbindung von Bibliothek und Grafiksammlung, die Ihren neuen Platz im Souterrain des Neubaus erhalten, wird der Hofbereich leicht treppenförmig
abgesenkt. Der Hof selbst dient gleichfalls als Erweiterung der neuen Eingangshalle.