Güstrow

Umnutzung des ehemaligen Stahlhofes

Das Gelände des Stahlhofes stellt sich heute als ein in sich geschlossenes Quartier dar. Es wird geprägt durch seine Lage vor der historischen Stadt und seine Nutzung mit den industriellen großmaßstäblichen Strukturen. Einen wichtigen Teil des Entwurfes bilden die Anknüpfungspunkte des neuen Quartiers an die vorhandenen Stadtstrukturen. Das Thema von Straßenraum und Platzfolgen aus der Altstadt wird über den Stahlhof hinaus weiterentwickelt. Das Quartier bietet ein abwechslungsreiches Angebot unterschiedlicher Dienstleistungen und Nutzungen. Der zentrale Platz bündelt alle Wege und wird geprägt von der Tongelschen Halle als Magneten. Der neue Stahlturm auf dem Platz erinnert an die Geschichte des Ortes und setzt ein Zeichen nach außen. Durch die Neuinterpretation der vorgefundenen Ost-West gerichteten Struktur im Inneren des Gebiets, und das Schaffen einer harten Kante entlang des Flusses Nebel, entsteht ein Gebiet
mit eigener Identität. Die neue Bebauung des Stahlhofgeländes bekommt ein eigenes Gesicht, welches bewußt nicht in Konkurrenz zur Altstadt tritt.