Cottbus, Behördenzentrum Nord

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Bauherr: Land Brandenburg
Projektart: Wettbewerb 1996 1. Preis
Hauptnutzfläche: HNF 14.500 m2

Das Behördenzentrum fügt sich unprätentiös in die Umgebung ein. Es antwortet einerseits auf die Stadtstruktur der Stadterweiterungen nach der Jahrhundertwende, erzählt durch seine Form ein wenig vom ehemalig ländlichen Charakter des einstigen Gutsbezirks, und reagiert andererseits auf die großmaßstäblichen Plattenbauten aus sozialistischer Zeit, indem es sie einbindet.
Der Neubau öffnet sich zur Stadt. Durch das Aneinanderreihen der unterschiedlichen Abteilungen entsteht ein hufeisenförmiger öffentlicher Raum, die 'Palmaille'. Sie schafft die Identität des neuen Behördenzentrums. Der bestehende Plattenbau erhält eine neue Eingangssituation. Er wird über eine offene Arkade mit der Treppenrampe an die zentrale 'Palmaille' angebunden. Die Neubauten erhalten Fassaden in ockerfarbenen, märkischsandigen Verblendziegeln. Lärchenholzfenster mit farbigen Stahlprofilen und außenliegenden Markisen vermitteln eine heitere Stimmung.