Gießen, Umbau Bundeswehrkrankenhaus, Haus 13

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Bauherr: Land Hessen, Hessisches Baumanagement
RNL Mitte
Projektart: Direktauftrag des Landes Hessen
Gesamtnutzfläche : 7500 qm
Baukosten: 10,4 Mio EUR
Bauzeit: 2005 - 2007

Das Haus 13 des heutigen Behördenzentrums wurde 1972 erbaut und ab 1976 als Bundeswehr-Krankenhaus genutzt. Seit dem Jahre 2000 steht das Gebäude leer und wurde nun im Zuge der großflächigen Einrichtung des neuen Behördenzentrums umgenutzt. Die Baumaßnahme umfasste die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung des bestehenden Gebäudes,zum staatlichen Schulamt Gießen, sowie zum staatlichen Untersuchungsamt Hessen. Das Gebäude wude fast vollständig entkernt. Die ehemaligen Einrichtungen, wurden durch auf die neuen Nutzer abgestimmte Räumlichkeiten ersetzt. Büro- und Seminarräume für das Schulamt, Labore der Sicherheitsstufen 1 und 2, und einen Neubau einer Sektionshalle für das Untersuchungsamt. Die Vorhangfassade aus Waschbeton-Fertigteilplatten blieb weitestgehend erhalten. An den Stirnseiten, dem Eingangsbereich und in Teilbereichen auf der Rückseite im Süd-Osten, wurde die Fassade mit einem Aluminiumkassetten-System erneuert. Die Im Süd-Osten liegenden Balkone, wurden teils zurückgebaut, teils eingehaust und mit der neuen Aluminiumfassade an den Bestand angepasst. Durch die mit einem leichten Schimmer versehenen neuen Fassadenflächen entstand eine neue Gebäudeerscheinung.