Hamburg, Wohnbebauung Jürgensallee Sanierung

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Bauherr: Prof. Dr. Lutz Fischer, Dr. Karin Sievert-Fischer
Baukosten: 1,5 Mio EUR
Fertigstellung: 2007

Die unter Denkmalschutz stehenden durch den Hamburger Kaufmann Caspar Voght errichteten Instenhäuser, Wohnhäuse für Tagelöhner („Instmänner“), in der Jürgensallee waren eine sozialpolitische Errungenschaft des späten 18. Jahrhunderts. Die Revitalisierung der elf Instenhäuser einschließlich der angrenzenden Voght‘schen Hofschmiede an der Baron-Voght -Straße (heute das Restaurant „La Forge“) erfolgte auf mehreren Ebenen. Zum einen wurde die historische Gebäudezeile auf ihrer nördlich orientierten Eingangs- bzw. Straßenseite nach dem historischen Vorbild restauriert und insgesamt konstruktiv wie technisch grundlegend saniert. Gleichzeitig ging es jedoch auch darum, die Wohnbedingungen von Tagelöhnern des 18. Jahrhunderts an moderne Wohnansprüche anzupassen. Die in den historischen Rahmen eingepassten zweigeschossigen Apartments mit nach Süden ausgerichtetem Wohnraum und Garten ist heute mit allem modernen Komfort und Service als Boarding House für die Nutzung durch jeweils nur noch zwei Personen ausgelegt.