Rostock, Bank und Wohnhaus Leibnizplatz

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Bauherr: Dresdner Bank
Projektart: Direktauftrag
BGF: 3.000 m2
Bauzeit: 1995 - 97

Die Hauptfiliale der Dresdner Bank liegt in der Steintorvorstadt, einem Villenviertel am Übergang zu einer straßenbegleitenden geschlossenen Bebauung. Der dem Grundstückszuschnitt folgende dreieckige Neubau greift den offenen Charakter der Straße und die typischen Eckbetonungen an Plätzen und Straßenmündungen auf. Seine Baumasse gliedert sich gemäß der vormaligen Bebauung in drei massive Gebäudeflügel, die durch gläserne Zäsuren und Versprünge voneinander getrennt sind. Die beiden Flügel zur Rosa-Luxemburg-Straße sowie zu den angrenzenden Bauten schließen die Villenbebauung mit ihren Putzfassaden ab. Als Auftakt der geschlossenen Bebauung ist der Flügel an der Ecke Graf-Schack-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße, auch im Inneren des Hauses, in Backstein ausgeführt.
Quadratische Felder bilden den Rahmen für das große Wandgemälde von Gerhard Merz. Der Haupteingang an dieser städtebaulich wichtigen Ecke wird durch das Überschreiten der Bauflucht betont. Eine durch alle Geschosse reichende, und basilikal belichtete Halle im Zentrum prägt das lichtdurchflutete Innere der Bank. Alle Büroräume liegen an den Außenseiten der Obergeschosse, um künstliche Belichtung und Belüftung zu vermeiden. Sie sind über Galerien mit der Halle verbunden. Das Grundstück an der St.-Georg-Straße ist mit einem Wohnhaus in Form eines weißen Kubus bebaut worden.