Köln

Rheinauhafen

Die bestehenden klassischen Bauformen wie Speicher, Kontorhäuser und Silos sind Ausgangspunkt für die neuen Bauformen zum Arbeiten, Wohnen und für kulturelle Nutzungen am Hafen. Auf der Halbinsel entwickeln sich drei Zwillingstürme, deren Geschossigkeit in gestaffelter Form zum Rhein hin ansteigt. Der sechsgeschossige Sockel bildet mit dem gegenüberliegenden Kontorhaus eine Einheit.
Zwischen den Türmen der Hochhäuser bilden Hallen als halböffentliche Räume ein angemessenes Entree. Die oberen Büroebenen sind durch eine „Skylobby“ verbunden. Im Bereich der Wohngeschosse lösen sich die Türme voneinander.
Die vorgegebenen Baufelder der ehemaligen Holzwerft werden in kleinere Einheiten aufgelöst. In diesem stark durchgrünten Streifen stehen die Terrassenhäuser wie Solitäre im Raum. Jeweils zwei Baukörper bilden zusammen mit dem dazwischenliegenden Hof eine Einheit. Die Terrassierung der Häuser entspricht den übereinanderliegenden Nutzungen als auch der Abstaffelung der Hochhäuser auf der Halbinsel. Die neuen Baukörper sind, in Anlehnungan die bestehenden Hafenanlagen, dem Ziegel verpflichtet. Hierzu stehen Sichtbeton und Stahl als robuste Materialien. Gesteigert wird diese Wirkung durch großflächige Verglasungen.