Frankfurt a.M., Hochhauskomplex MAX

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Auslober: Deutsche Grundbesitz Management GmbH
Projektart: Wettbewerb 1999, Sonderpreis
BGF: 138.000 m2

Durch den Neubau des MAX Hochhauses kann die historisch gewachsene Stadtstruktur mit dem bereits bestehenden Hochhausquartier um die Commerzbank zusammengeführt werden. Das Zusammenwachsen, die Verflechtung und
Überlagerung ganz unterschiedlicher Maßstäbe ist das Thema des Entwurfs und wird zum Leitbild für die skulpturale
Ausformung des MAX. Ein Sockel reagiert auf die Konturen der historischen Baublöcke. 14-und 26-geschossige
Gebäudeteile beziehen sich auf Hochhausgenerationen vergangener Jahrzehnte. Das Gebäude schwingt sich dann in Richtung Hochhauspulk in zwei Stufen auf eine Höhe von 200 Metern und schließt mit einer eleganten Krone ab.

Die Kubatur des Hochhauses setzt sich aus zwei ineinander geschobenen und aus der Geometrie des Blocks entwickelten
Quadraten zusammen. Der Eingang in den niedrigeren Turm liegt in der Blickachse zum Rossmarkt, der Eingang in den hohen Turm orientiert sich zur neu formulierten Plaza. Eine äußere Arkade und eine innere Halle verbinden die
Erschließungskerne im Erdgeschoß. Über drei Geschosse hohe Wintergärten bilden Adressen innerhalb des Hochhauses.
Von außen gibt sich das Haus tektonisch und steinern. Die Höhendifferenzierung des Gebäudes wird durch das plastische Durchformen der Fassade mit Faschen und durch das Ausbilden von kleinen Rücksprüngen auf der Grundlage der statischen Erfordernisse betont. Das Fassadenmaterial ist bunt sandfarbene Terrakotta.