Magdeburg, Wasserstraßenkreuz

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Zusammenarbeit mit Ingenieurbüro Grassl GmbH
Bauherr: Bundesrepublik Deutschland
Wasserstraßen Neubaubundesamt Magdeburg
Fertigstellung: 2003

Anfang und Ende der Kreuzung von Mittellandkanal und Elbe sollten weit sichtbar sein. Dafür markieren zeichenhafte Türme jeweils an den Wiederlagern und auf dem Übergangspfeiler die Nahtstelle zwischen Land, Vorlandbrücke und Strombrücke. Die Türme sind zum Teil besteigbar - vom Vorland zur eigentlichen Brücke (Stromüberquerung) und darüberhinaus zur Aussichtsplattform. Die Übergangspfeiler mit ihren versunkenen Bögen wirken archaisch. Im Kontrast hierzu stehen die spantenförmigen Vorlandpfeiler: In ihrer nach oben herausschwingenden Form geben sie größtmögliche Durchsicht unterhalb der Vorlandbrücke frei. Die Türme mit den Übergangspfeilern, die Vorlandpfeiler und die schiffsförmigen Strompfeiler erhalten eine Betonoberfläche aus einfacher senkrechter Brettschalung, während die Basis der Vorlandpfeiler in stark strukturierter Brettschalung erscheinen. Der über Vorland- und Strompfeiler durchlaufende Stahltrog wird silbergrau gestrichen. Die Strombrücke erhält eine eigene Struktur durch den blauen Stahlfachwerkträger, der tiefe Schatten auf den Stahltrog wirft. Bewusst einfach und streng wurden die Brückenwiderlager gestaltet. Sie erhalten eine Sandsteinverkleidung im römischen Verband.