Braunschweig, Nördliches Ringgebiet I

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Ausloberin: Stadt Braunschweig
Projektart: Wettbewerb 2013, 3. Preis

Der Entwurf versteht sich einerseits als eine langfristige Vision für den neuen Stadtteil „Nördliches Ringgebiet“. Auf der anderen Seite steht die Schaffung eines zunächst noch isolierten kleinen Teilquartiers in einem ersten Schritt an der Mitgaustraße. Die Restriktionen aus den Eigentumsverhältnissen, vorhandener Bebauungen und den Bahngleisen als Barriere machen einen „großen Wurf“ nicht leicht. Deshalb soll bereits mit dem Auftakt ein in sich robustes städtebauliches Gerüst geschaffen werden. Es besteht zunächst aus drei Baufeldern. Eine zentrale Stadtachse orientiert das Quartier in Richtung des Ringparks. Die Baufelder umfassen bis zu 15 Parzellen für eine überwiegend viergeschossige Bebauung, zum Teil auch mit Stadthäusern. Die Gebäude entlang der Stadtstraßen erhalten Staffelgeschosse. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sind Gewerbeflächen oder kombiniertes Wohnen und Arbeiten geplant. Die Entwicklung der östlichen Baufelder folgt der blockförmigen westlichen Bebauung. Es entsteht eine Mischung aus Stadthäusern, offener und geschlossener überwiegend viergeschossiger Wohnbebauung. Die einzelnen Neubauten sollen hausweise individuelle Handschriften erhalten. Vertikal gegliederte Lochfassaden und eine kubische Architektursprache halten das Quartier im Sinne einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der für Braunschweig typischen gründerzeitlichen Stadterweiterungsgebiete formal zusammen.