Hamburg, Erweiterung Heilwig Gymnasium

stop

Die Erweiterung am Heilwig Gymnasium liegt östlich der bestehenden Sporthalle. Es entsteht eine einladende Eingangssituation, die sich neben dem Bestand zurücknimmt. Aufgrund der knappen Schulhofflächen wird ein kompakter Baukörper entwickelt, der die Nutzungen Sport und Unterricht stapelt.
Die Sporthalle wird knapp zur Hälfte in das Gelände eingegraben und erhält Oberlichter. Die Klassenräume sind in einer Ebene oberhalb der Sporthalle angeordnet. Entsprechend der Konstruktion gliedert sich die Fläche in drei Bereiche. Im Nordosten und im Südwesten jeweils zwei Klassenräume mit einer Vorzone. In der Mitte der Erschließungsbereich mit den flexibel schaltbaren Flächen für Differenzierung.
Der geplante Neubau ist im Sockelbereich eine massive Stahlbetonwanne, welche in der Ebene der Klassenräume von zwei raumhohen Hauptträgern überspannt wird. Diese „Vierendelträger“ haben regelmäßige Öffnungen und sind damit ein begehbares Tragwerk. Flächige Wandscheiben aus hellem Ziegel wechseln mit zusammenfassten Bereichen der Fenster. Diese erhalten eine Verkleidung aus hellen Werkstoffplatten mit konischen Fensterlaibungen. Der Bezug der Materialien zu dem Bestand schafft eine selbstverständliche Verbindung zwischen Alt und Neu, eine gebaute Verbindung von Geschichte und Gegenwart.