Anerkennung beim Wettbewerb Ruhr-Universität Bochum, Neuordnung der Zentralachse

Bei dem städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenwettbewerb wurde unser Beitrag (in Arbeitsgemeinschaft mit den Landschaftsarchitekten WES & Partner) mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Der Entwurf umfasst die gestalterische und funktionale Aufwertung sowie die Neuordnung der Zentralachse der Universität vom Norden mit dem Übergang zum so genannten Uni-Center bis zum südlichen Ende mit der bereits sanierten Mensa. Bestandteil des umfangreichen städtebaulichen Programms (insgesamt 82.800 qm Bruttogeschossfläche) war eine Konzentration von zahlreichen „lebendigen“ Nutzungen innerhalb des Wettbewerbsgebietes vor dem Hintergrund der Denkmalwürdigkeit des Gesamtensembles, seiner Silhouette, der Grünanlagen und der Gärten.
Das Konzept sieht vor, die bestehende Nord-Süd-Achse mit einer Reihe flankierender Bauten deutlich zu stärken. Es formuliert eine konsequent gefasste Folge von Räumen. Das zentrale Element ist ein überdachter Platz. Er bildet das neue Entree der Ruhr-Universität. Über dieses kommunikative Zentrum öffnet sich die Universität zur Stadt. An dem internationalen Ideenwettbewerb nahmen insgesamt zwanzig Teams aus Architekten, Stadtplanern und Landschafsarchitekten teil. Unser Büro startete zusammen mit den Hamburger Landschaftsarchitekten WES & Partner als eine von fünf eingeladenen Arbeitsgemeinschaften .